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ZIP Archive Format: Das vollständige technische Handbuch

PC Von Pablo Cirre

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Häufig gestellte Fragen

<strong>7z</strong> (LZMA2) schlägt ZIP und RAR meist um 10–30% bei textlastigen Inhalten, ist aber langsamer. <strong>RAR</strong> komprimiert etwas besser als ZIP und unterstützt Wiederherstellungsdaten (gut bei beschädigten Archiven), das Format ist aber proprietär. <strong>ZIP</strong> ist die universelle Lingua franca — jedes Betriebssystem öffnet es nativ. 7z für Langzeitarchive, ZIP zum Teilen.

Ja, sobald sensible Inhalte enthalten sind. Standard-ZIP-Verschlüsselung (ZipCrypto) ist gebrochen und trivial knackbar. Nutze AES-256 (ZIP 2.0+, unterstützt von 7-Zip, WinRAR, modernen Windows-Versionen). Prüfe beim Erstellen den Verschlüsselungstyp: viele Tools nutzen ZipCrypto aus Kompatibilität. Besser noch: 7z, das standardmäßig AES-256 nutzt.

Original-ZIP: 4 GB gesamt + 65.535 Dateien. ZIP64 (transparente Erweiterung): bis 16 EB und unbegrenzt Dateien. Moderne Tools (Windows-Explorer, macOS-Finder, 7-Zip, Linux unzip) unterstützen ZIP64 automatisch. Einziger Haken: sehr alte Tools (vor 2007) können ZIP64 nicht öffnen.

Manche Inhalte komprimieren schlecht: bereits komprimierte Medien (JPG, MP4, MP3), verschlüsselte Dateien, zufällige Binärdaten. Kompressionsalgorithmen nutzen Redundanz — diese Formate haben sie bereits entfernt. Hier hilft nur verlustbehaftete Re-Kodierung, kein Archivieren. Archive sind sinnvoll für Text, Quellcode, unkomprimierte Medien (BMP, WAV, RAW) und Dokumente.

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